Schule im Dialog
Zu den 10 Interventionssitzungen werden Schüler*innen aus den Jahrgängen 7 bis 9 eingeladen, die in der Befragung als Soziale Referent*innen identifiziert wurden. Die Sitzungen folgen einem festen Ablauf und umfassen etwa 60 Minuten, können aber je nach Gruppe angepasst werden. Zu Beginn lernen sich die Schüler*innen aus den verschiedenen Jahrgängen kennen. Gemeinsam mit den geschulten Lehrkräften oder Mitarbeitenden der Schule überlegen sie, was ein respektvolles und tolerantes Miteinander in der Schule bedeutet: Wie wollen wir miteinander umgehen? Wie möchten wir uns behandeln?
Anschließend bespricht diese Projektgruppe, welche Probleme und Konflikte sie an der Schule wahrnehmen und entwickeln gemeinsam Lösungsideen, um das Miteinander zu stärken. Um auf wichtige Themen aufmerksam zu machen, werden zum Abschluss schulweite Aktionen geplant, an denen alle Schüler*innen teilnehmen können.
Für die Durchführung der Sitzungen gibt es in einem Handbuch beispielhafte Ablaufpläne sowie eine Sammlung von Methoden. Das Handbuch wird über den Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB) bereitgestellt, der auch die notwendige Fortbildung zu diesem Projekt über den wissenschaftlichen Hintergrund und die Projektumsetzung durchführt.
Um sich zu dieser Fortbildung anzumelden und Zugriff auf das Handbuch zu erhalten, kontaktieren Sie bitte die Kursleitung Juliane Liedtke, unter Verwendung der Kontakt Mailadresse.
Handbuch-Auszüge
Bergs, L.*, Liedtke, J.*, Alheraki, F., de Lede, S., Demandt, C., Kleuker, M., Krämer, K., Middendorf, W., Parlak, Ş., Shani, M., Witolla, S., & van Zalk, M. (2025). Together For Tolerance - Miteinander Füreinander. Universität Osnabrück
* gemeinsame Erstautorenschaft