Gemeinsam für ein besseres Schulklima
Der Kern des Projekts ist die Intervention, das heißt ein Programm, das helfen soll Konflikten zwischen Gruppen vorzubeugen und ein positives Schulklima zu fördern. Dazu werden mithilfe einer Befragung, Schüler*innen aus den Jahrgängen 7 bis 9 identifiziert, die eine wichtige Funktion im sozialen Netzwerk der Schule einnehmen und damit anderen zur Orientierung dienen – die Sozialen Referent*innen.
Diese ausgewählte Projektgruppe von ungefähr 18 Schüler*innen wird eingeladen, an etwa 10 Interventionssitzungen teilzunehmen. Diese Sitzungen werden von geschulten Lehrkräften oder anderen Mitarbeitenden der Schule geleitet. Dort wird über die Qualitätsentwicklung des Miteinanders an der Schule gesprochen, und darüber, was sie gerne verändern würden. Dann werden gemeinsam schulweite Aktionen geplant und umgesetzt (z.B. eine Posterausstellung, Schulversammlungen, Kampagnen auf dem Schulgelände oder Social Media Beiträge), an denen die gesamte Schule teilnehmen kann. Bis zur neuen Auswahl der Sozialen Referent*innen im nächsten Schuljahr können daraus nachhaltige AGs oder weitere Schulaktionen entstehen. Idealerweise wird dabei gezielt an den identifizierten Problemen im schulischen Miteinander gearbeitet.