FAQ

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie kann ich mich für das Projekt und die Fortbildung zur Nutzung des Webtools anmelden?
  2. Wann finden die Fortbildungen statt?
  3. Wo finden die Fortbildungen statt?
  4. Wie lange dauert die Fortbildung?
  5. Wie bekomme ich die Zugangsdaten zu dem Webtool?
  6. Wie kann ich meine Schüler*innen für die Befragung anmelden?
  7. Wer führt die Befragung durch und wie lange dauert sie?
  8. Wer kann an der Befragung teilnehmen?
  9. Ist die Teilnahme am Projekt für die Schüler*innen freiwillig?
  10. Wie werden die Daten geheim gehalten und wer hat Zugriff auf die Antworten/Daten?
  11. Wie werden die Daten verwendet?
  12. Wie werden die Daten anonymisiert?
  13. Wo werden die Daten gespeichert?
  14. Werden die Daten veröffentlicht?
  15. Wer ist für den Datenschutz verantwortlich?
  16. Wer führt die Interventionssitzungen durch?
  17. Wie laufen die Interventionssitzungen ab?
  18. Wozu dient das Webtool?
  19. Wo finde ich das Webtool?
  20. Wie nutze ich das Webtool?
  21. An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
  22. Wie soll an den Schulen die Auswahl der Sozialen Referent*innen kommuniziert werden?
  23. Was, wenn die ausgewählten Sozialen Referent*innen keine Lust auf die Projektgruppe haben?
  24. An welchen Schulen lässt sich “Together for tolerance” durchführen?
  25. Ist das Projekt ethisch begutachtet worden?
  26. Wie lange dauert es insgesamt, das Projekt durchzuführen?

Wie kann ich mich für das Projekt und die dafür notwendige Fortbildung anmelden?

Bei Interesse zur Teilnahme an unserem Projekt kontaktieren Sie uns gerne über die E-Mail auf der Seite zum Kontakt.

Eine Anmeldung zur zugehörigen Fortbildung erfolgt auf der Website des VNB . Dort finden sich auch weitere Informationen. Bei Fragen zu der Fortbildung kontaktieren Sie uns gerne über die E-Mail auf der Seite zum Kontakt. Wir leiten dann an die Fortbildungsleitung Juliane Liedtke weiter.

Wann finden die Fortbildungen für das Projekt statt?

Termine werden unter folgendem Link bekanntgegeben: hier .

Wo finden die Fortbildungen statt?

VNB e.V. Geschäftsstelle Hannover, Seminarraum II, Calenberger Esplanade 2, 30169 Hannover.

Wie lange dauert die Fortbildung zu dem Projekt?

Die Fortbildung dauert zwei aufeinanderfolgende Tage.

Wie bekomme ich die Zugangsdaten zu dem Webtool?

Diese werden bei Projektteilnahme von unserem Team mitgeteilt.

Wie kann ich meine Schüler*innen für die Befragung anmelden?

Sie werden von unserem Team geschult, die Einwilligungen zur Teilnahme von der Schülerschaft einzuholen. Die resultierende Liste der Namen senden Sie an unser Team, welches diese in das Befragungs-Tool und Webtool-System einspeist, sodass sich die Mitschüler*innen gegenseitig in dem Befragungs-Tool auswählen können sowie das soziale Netzwerk darstellen lässt.

Wer führt die Befragung durch und wie lange dauert sie?

Der Fragebogen wurde von Forschenden in Osnabrück entwickelt. Die Befragung wird von geschultem Schulpersonal während der Unterrichtszeit online durchgeführt und dauert wenige Minuten.

Wer kann an der Befragung teilnehmen?

Es können alle Schüler*innen der ausgewählten Jahrgänge teilnehmen, sofern sie selbst UND ihre Erziehungsberechtigen der Teilnahme schriftlich zustimmen. Schüler*innen, die 16 Jahre oder älter sind, dürfen auch ohne das Einverständnis der Erziehungsberechtigten teilnehmen.

Ist die Teilnahme am Projekt für die Schüler*innen freiwillig?

Ja, die Teilnahme an der Befragung und an den Interventionssitzungen ist freiwillig.

Wie werden die Daten geheim gehalten und wer hat Zugriff auf die Antworten/Daten?

Nur das Forschungsteam und jeweils eine geschulte, für das Projekt zuständige Schulpersonal haben Zugriff auf die Daten, die unter den DSGVO-Vorgaben geschützt sind.

Diese Zuständigen müssen eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen, um die Vertraulichkeit der Daten zu gewährleisten. Die Namen der sozialen Referent*innen sind für das Schulpersonal sichtbar, um diese für die Intervention einzuladen, während die restliche Schülerschaft im Webtool-Graphen anonym bleibt. Die Daten werden nicht an dritte Personen weitergegeben.

Wie werden die Daten verwendet?

Die Daten werden ausschließlich für das Projekt und unsere Forschungszwecke genutzt und anonymisiert zur Verfügung gestellt.

Wie werden die Daten anonymisiert?

Nach der Erfassung werden Namen durch zufällig generierte Codes ersetzt und die Zuordnungsliste am Ende des Projekts gelöscht. Damit können keine Antworten (auch die sozialen Netzwerkdaten nicht mehr) mit den echten Namen der Teilnehmer*innen in Verbindung gebracht werden.

Wo werden die Daten gespeichert?

Alle digitalen Daten werden auf verschlüsselten Servern der Universität Osnabrück mithilfe der Software „MyShare“ gespeichert und nach den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nach Ende des Projekts für mindestens 10 Jahre aufbewahrt. Unser Projekt folgt den Anforderungen der deutschen DSGVO (Datenschutzgrundverordnung).

Werden die Daten veröffentlicht?

Die anonymisierten Daten des Projekts sollen als offene Daten in einem gesicherten Datenarchiv im Internet (unter https://leibniz-psychology.org) zur Langzeitarchivierung von Forschungsdaten zugänglich gemacht werden. Ein solches Vorgehen bedeutet, dass auch andere Forscher*innen auf die anonymisierten Daten zugreifen können, um diese gegebenenfalls neu auszuwerten und weiterführende eigene Fragestellungen zu untersuchen. Für die Veröffentlichung der Daten im Internet werden zusätzlich zur Löschung der Ersatznamen auch jegliche anderen personenbezogenen Informationen (zum Beispiel Schule, Klasse, Gruppenzugehörigkeit, Geburtsländer der Eltern, Migrationshintergrund) gelöscht. Damit folgt dieses Projekt den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) zur Qualitätssicherung in der Forschung. Eventuell werden die erhobenen Daten für Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften (zum Beispiel Artikel) und zur Präsentation auf wissenschaftlichen Veranstaltungen verwendet. Dies geschieht ebenfalls in anonymisierter Form, das heißt ohne, dass die Daten einer*einem bestimmten Teilnehmer*in zugeordnet werden können.

Wer ist für den Datenschutz verantwortlich?

Zuständig für den Datenschutz ist die Forschungsleitung Prof. Dr. Maarten van Zalk.

Wer führt die Interventionssitzungen durch?

Das Schulpersonal, das mit der Fortbildung durch den Verein für Niedersächsischer Bildungsinitiativen geschult wurde.

Wie laufen die Interventionssitzungen ab?

Sie umfassen Themen wie respektvolles Miteinander und Problemlösungen und enden mit schulweiten Aktionen. Mehr Informationen finden Sie unter Die Interventionssitzungen.

Wozu dient das Webtool?

Im Rahmen des Projekts bieten wir ein speziell entwickeltes webbasiertes Tool zur (1) Erfassung und (2) Visualisierung des sozialen Netzwerks der Schule, sowie zur (3) Identifizierung der Sozialen Referent*innen an. Mehr Informationen finden Sie unter Das Webtool.

Wo finde ich das Webtool?

Das Tool steht auf dieser Projekt-Website unter /webtool zur Verfügung.

Wie nutze ich das Webtool?

Anleitungen zur Nutzung finden Sie unter Das Webtool. Zudem wird die Anwendung des Webtools in der Fortbildung erklärt und praktisch erprobt.

An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Sie führen das Projekt an Ihrer Schule durch und haben Fragen zu den Befragungen oder zum Webtool? Dann können Sie uns unter tolerance[at]uos.de erreichen. Bei Fragen zur Durchführung der Intervention und zum Handbuch können Sie sich an Juliane Liedtke vom VNB wenden: juliane.liedtke[at]vnb.de

Wie soll an den Schulen die Auswahl der Sozialen Referent*innen kommuniziert werden?

Die Auswahl für die Projektgruppe ist kein Beliebtheitswettbewerb, sondern sie ergibt sich aus der breiten Bekanntheit in der Schülerschaft und der Verbindung zu vielen unterschiedlichen Gruppen. In ihrer neuen Rolle als Soziale Referent*innen ist ihnen die Möglichkeit gegeben, Probleme an der Schule zu identifizieren, darüber aufzuklären und somit Einfluss auf die Schülerschaft zu haben. Diejenigen, die nicht als Soziale Referent*innen identifiziert und somit nicht zu der Intervention eingeladen werden, gelten nicht automatisch als wenig oder schlecht sozial vernetzt, sondern sie sind auch ein wertvoller Bestandteil im Schulnetzwerk. Sie helfen dabei, die Probleme an der Schule zu erkennen, die mit der Intervention der Projektgruppe thematisiert werden sollen.

Was, wenn die ausgewählten Sozialen Referent*innen keine Lust auf die Projektgruppe haben?

In diesem Fall wird es die Möglichkeit geben, alternative Soziale Referent*innen im Webtool auswählen zu können. Die Teilnahme an der Projektgruppe ist freiwillig. Erfahrungsgemäß freuen sich die Sozialen Referent*innen darüber, in ihrer Rolle etwas zur Verbesserung des Miteinanders an ihrer Schule beitragen zu können.

An welchen Schulen lässt sich "Together for tolerance" durchführen?

Das Projekt ist mit allen weiterführenden Schularten und Jahrgängen durchführbar. Allerdings entsprechen aus entwicklungspsychologischer Sicht die Jahrgänge 7 bis 9 dem idealen Zeitraum für Interventionen, da die Adoleszenz eine Zeit erhöhter Sensibilität gegenüber sozialen Einflüssen ist (Blakemore & Mills, 2014; Dahl et al., 2018).

Ist das Projekt ethisch begutachtet worden?

In diesem Projekt wird den Vorschriften der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) folge geleistet. Das Projekt ist durch die Ethikkommission der Universität Osnabrück begutachtet und für ethisch unbedenklich erklärt worden.

Wie lange dauert es insgesamt, das Projekt durchzuführen?

Die vollständige Projektdurchführung (von Fortbildung bis Abschlussevaluation) erstreckt sich in der Regel über ein Schulhalbjahr.
Der zeitliche Ablauf gliedert sich in mehrere aufeinander aufbauende Schritte:

  • 2-tägige Fortbildung in Hannover (Verein für Niedersächsische Bildung e.V.) zur Einführung und Vorbereitung
  • Zugang zum Webtool & Materialbereich (nach Fortbildung)
  • Vorbereitungsphase an der Schule:
    • Schulinterne Kommunikation (Kollegium, Schüler*innen, Eltern)
    • Einholung von Einverständniserklärungen
    • Planung der Befragung und Organisation der Technik
  • Projektphase:
    • Durchführung der Online-Befragung
    • Soziale Netzwerkanalyse über das Webtool zur Identifikation der Projektgruppe von Schüler*innen
    • Einladung der Projektgruppe
    • Durchführung von 10 Interventionssitzungen mit der Projektgruppe
    • Umsetzung einer schulweiten Aktion (z. B. Kampagne oder Versammlung)
  • Nachbereitungs- und Verstetigungsphase:
    • Reflexion im Kollegium und in der Projektgruppe
    • Optional: Wiederholung des Projekts / langfristige Verankerung von Projektergebnissen
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